Karelien

Karelien ist eine autonome Republik innerhalb der Russischen Föderation. Die Republik Karelien liegt im Nordwesten der Russischen Föderation (ca. 650 km nördlich von Moskau) und umfasst eine Fläche von 180,5 km². Diese Region wird oft „die Lungen Europas“ genannt, weil mehr als die Hälfte der Region von Wälder bedeckt ist. Mit dem Ladogasee und dem Onegasee befinden sich auf dem Gebiet der Republik Karelien die größten Seen Europas. Insgesamt werden etwa 66000 Seen und 27000 Flüsse gezählt. Die Landschaft ist malerisch: blaue Seen mit kristallklarem Wasser, Hügel und kahle Felsen, Heilquellen und dichte Urwälder. Die wellige Oberfläche Kareliens zeigt eine deutliche eiszeitliche Prägung mit Spuren von urzeitlichen Bergen.

Petrosawodsk ist die Hauptstadt der Republik Karelien. Die heutige Stadt ging jedoch aus den Dörfern hervor, die sich seit dem Mittelalter am hiesigen Ufer des Onegasees befanden. Bereits im 16. Jahrhundert wurde der heutige Stadtteil Solomennoje erwähnt, aber als Stadtgründer wird doch Zar Peter der Große angesehen, der 1703 den Bau eines Eisenguss- und Kanonenwerks befahl. Schon bald entstand um diese Kanonengießerei eine Siedlung, die "Petrowskaya Sloboda". 1777 wurde die "Sloboda" zur Stadt Petrosawodsk. Heute ist Petrosawodsk vor allem als Ausgangspunkt für Reisen in Karelien ein wichtiger Standort. Die nördliche Lage von Petrosawodsk am Polarkreis bewirkt , dass praktisch kein Tageslicht im Winter gesehen wird, dagegen im Sommer geht die Sonne nicht unter.

Kizhi (Kizhi) ist eine Insel im Onegasee in Russland. Die Insel ist ca. 7 km lang und 0,5 km breit. Sie ist von einer Vielzahl zumeist kleinerer Inseln umgeben, die zur Landschaft „Saoneshje“ gehören. Heute ist die kleine Insel Kizhi ein historisch-architektonisches und ethnisches Freilichtmuseum. Im 16. Jahrhundert war Kizhi Verwaltungszentrum des Kreisgebietes Saoneshje, das zahlreiche Siedlungen an den Inseln in Karelien umfasste. Seitdem gilt Kizhi als spannende russische Region alter Bräuche und Kultur im Nordwesten Russlands. Die größte Sehenswürdigkeit der Insel ist das sogenannte „Kizhi-Kirchhof” – ein Ensemble bestehend aus der Christi-Verklärungs-Kirche, der Maria-Schutz-Kirche und dem zwischen ihnen liegende Glockenturm. Der Kizhi Kirchhof ist in die Liste des Weltkulturerbe UNESKO eingetragen.

Die Solowezkije-Inseln - Inseln sind eine aus sechs größeren (bewohnten) und mehreren kleineren und unbewohnten Inseln bestehende russische Inselgruppe im Weißen Meer und sie haben in der Geschichte Russlands von jeher eine besondere Rolle gespielt. Hier befand sich einst eine Kerkerfestung, die als größte und strengste Zuchtanstalt des russischen Reiches galt. Auch die Klosteranlage auf den Solowezkije-Inseln war eine derartige uneinnehmbare Festung. In den 1920er Jahren entstand auf den Solowki, wie die Inseln im Volksmund heißen, das Solowezki-Straflager zur besonderen Verwendung. Es war das erste der GULAG-Arbeitslager, die in der Folgezeit das gesamte Land wie ein Netz überzogen. Heute lebt wieder eine Mönchsbruderschaft in den alten Mauern, und die legendären Solowki entwickeln sich zu einem der wichtigsten Touristenziele des russischen Nordes.

Die Klosterinsel Walaam ist die größte Insel des Walaamer Archipels im Nordteil des Ladoga-Sees. Nach der Legende wurde das Kloster auf der Insel Walaam von Apostel Andrej Perwoswanny im 1. Jahrhundert gegründet. Auf der Insel entdeckte Andrej heidnische Ruinen, die er später zerstörte und auf den Felsen errichtete er ein Kreuz aus Stein. Die Legende lautet, dass das Kreuz zum ersten Stein des Fundaments des Klosters wurde. Auch heute ist das Leben auf der Insel Walaam den strengen Regeln des orthodoxen Klosters untergeordnet. Die Mönche sind der größte Teil der Bevölkerung von Walaam. Nicht nur Touristen, sondern auch Tausende Pilger besuchen das Kloster um die ruhige und geistige Atmosphäre zu spüren.

Grundpaketangebot:

Schätze Kareliens – 4 Tage / 3 Nächte, Kizhi und Solowezkije-Inseln

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