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Goldener Ring

Als Goldenen Ring bezeichnet man in Russland kleine alte Städte nordöstlich von Moskau. Nicht umsonst zählt der Goldene Ring zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und beliebtesten Reisezielen Russlands. Entstanden zwischen dem 11. und 17. Jahrhundert, sind die Siedlungen des heutigen Goldenen Rings zum Teil älter als Moskau, sie waren Schauplätze bedeutender Ereignisse der russischen Geschichte. Als Zeichen des Reichtums wurden hier unzählige Kirchen und Klöster gebaut. Auch heute noch glänzen die stolzen Zwiebeltürme der Städte entlang des Goldenen Rings fast so wie früher, und jede Stadt erzählt den Gästen eine eigene Geschichte. Die „klassische“ Route fängt in Moskau an, geht über Wladimir, Suzdal, Kostroma, Jaroslawl, Rostow Welikij, Pereslawl-Zalesskij und Sergiew Possad fort.

Städte des Goldenen Ringes:

Wladimir — liegt im Zentrum der osteuropäischen Ebene 190 Kilometer südöstlich von Moskau, am Fluss Kljasma. Im Jahr 1108 vom Fürsten Wladimir Swjatoslawowitsch gegründet gewann Wladimir immer mehr an Bedeutung und wurde Mitte des 12. Jahrhunderts Hauptstadt des Wladimir-Susdal Großfürstentums. Mitte des 14. Jahrhunderts wurde das Großfürstentum Wladimir vom neuen Großfürstentum Moskau vereinnahmt und verlor dadurch an Bedeutung. Erst seit dem 18. Jahrhundert erlebte die Stadt wieder einen Aufschwung, nachdem sie 1719 Provinzhauptstadt wurde. Im Gegensatz zu den meisten anderen westrussischen Großstädten wird Wladimir nicht von der Industrie dominiert, wichtigster Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Das Wahrzeichen der Stadt ist die einzigartige Mariä-Entschlafens-Kathedrale. Zum ersten Mal 1158-1160 als Sitz des Bischofs und des Fürsten errichtet, wurde die Kathedrale im Laufe des 12. Jahrhunderts weiter ausgebaut. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten werden das Goldene Tor, ein altes Stadttor, die Demetriuskathedrale, das Fürstinnen-Kloster, das Kloster Bogoljubowo ebenfalls mit Überresten eines Schlosses und unweit des Stadtzentrums die berühmte Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kirche an der Nerl von 1165, die Andrei Bogoljubski in nur einem Sommer errichten ließ, sowie weitere Kirchen, Klöster und Profanbauten gezählt.

Sergiew Possad (früher Sagorsk) — Sergiew Possad galt sieben Jarhunderte lang mit der Troize-Sergiewa Lawra als das Herz der russisch-orthodoxen Kirche. In der Lawra lebten viele altrussischen Künstler, zum Beispiel Andrej Rubljow. Für das Troizkij Kloster malte er seine berühmte Ikone der Dreifaltigkeit. Zu den prachtvollen Bauten des Klosters gehören auch die Sergius-Kirche und Refektorium, Metropolitenpalast, die Schatzkammer, sowie Türme und Torkirchen.

Rostow Welikij — Als "Welikij" wurden in Russland nur zwei Städte bezeichnet, und zwar Nowgorod, eine Stadt im Nordwesten Russlands, und Rostow, eine Stadt, deren Geschichte mehr als ein Jahrtausend zählt, die Heimat märchenhaften Recken und Helden. Rostow liegt am bildschönen Ufer des Nero-Sees, ca. 200 km von Moskau entfernt. Die Stadt hat eine Vielzahl von architektonischen Sehenswürdigkeiten, zu denen der Kreml mit der Uspenskij-Kathedrale und vielen anderen Kirchen sowie der Fürstenpalast, gehören.

Susdal — Die einzigartige Museumsstadt Susdal liegt 220 km nordöstlich von Moskau in einer typischen zentralrussischen Landschaft. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte im 1024. Die letzten drei Jahrhunderte brachten keine wesentlichen Veränderungen im Stadtbild. Mit über 300 historischen Bauten ist Susdal die wohl besterhaltene altrussische Stadt und steht komplett unter Denkmalschutz von UNESCO. Susdal ist wirklich eine märchenhafte Stadt!

Kostroma — ist eine russische Stadt mit ca. 270000 Einwohnern. Sie liegt etwa 300 Kilometer nordöstlich von Moskau am Zusammenfluss der Wolga und des Flusses Kostroma. Kostroma hat ein charakteristisches Stadtbild. Unter Katharina II. erhielt die Stadt einen idealen Grundriss. Vom Hauptplatz der Stadt, dem Iwan Susanin-Platz, gehen alle Straße fächerförmig ab. Die Architektur der vielen Gebäude der Innenstadt ist klassizistisch.

Jaroslawl — liegt am rechten Wolga-Ufer, 282 km von Moskau entfernt. Nach einer uralten Überlieferung gründete der russische Herrscher Jaroslaw der Weise die Stadt im Jahre 1010 als Festung, nachdem er an dieser Stelle einen mächtigen Bären bezwang. Ein auf zwei Beinen stehender Bär ist heute noch auf dem Stadtwappen abgebildet. Heute ist Jaroslawl mit seinen Kirchen und Klöstern eines der schönsten Reiseziele an der Wolga. Der Stolz und der Ruhm von Jaroslawl sind seine großartigen mit Kacheln und Fresken verzierten Kirchen. Im Zentrum der Stadt steht die schneeweiße Prophet-Elias-Kirche, die 1647-50 erbaut wurde. Ihr Innenraum ist eine richtige Schatzkammer der altrussischen Kunst. Das Bauensemble am Wolga-Ufer bietet einen imposanten Anblick und macht Jaroslawl so einzigartig.

Pereslawl-Salesskij — Auf den Ufern des Pleschtschejewo Sees liegt eine kleine malerische Stadt – Pereslawl-Salesskij. Sie war vom Fürsten Juri Dolgoruky gegründet, um die Rostow-Susdaler Länder vor Feinde zu schützen. 1152 wurde hier die älteste Kirche in Zentralrussland – Christi-Verklärungs-Kathedrale angelegt. In der Geschichte der Stadt verflechten sich die Handlungen von den größten russischen Herrschern: Alexander Newski, Iwan dem Schrecklichen und Peter dem Großen.

Grundpaketangebot:

Die Städte des Goldenen Ringes - 7 Jours / 6 Nuits (Abfahrt von Moskau)

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